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Bericht Herren II (30.10.2011 Aebnit, Riggisberg)

UHC Blumenstein II – UHC Trevaux Gladiators II 4:6

UHC Blumenstein – UHC Kerzers-Müntschemier II 4:5

 

Das zweite Turnier der Saison fand in Riggisberg statt. Der erste Gegner war der UHC Trevaux, der mit auffallend vielen ergrauten Herren antrat. Diese zeigten sich allerdings als recht zähe Widersacher, die uns wenig Raum für ein gepflegtes Offensivspiel liessen und ihrerseits den Ball gut zirkulieren liessen. Dazu waren wir offensiv wirklich ideenlos und defensiv fahrlässig, was zu einem Pausenrückstand von 2:5 führte.

In der zweiten Hälfte spielten wir dann defensiv sehr solide und Dömi zeigte ein paar starke Paraden. Trotzdem, im Spiel gegen vorne blieben wir blass und konnten keine hochkarätigen Chancen kreieren. Also stellten wir kurz vor Schluss auf 4 gegen 3 um und tatsächlich konnten wir zweimal jubeln. Es blieb noch eine Minute zu spielen, in der wir den Ball eroberten und das 4 gegen 3 souverän aufzogen. Der Abschluss von der blauen Linie wurde allerdings vom Goalie pariert und Trevaux konnte ins leere Tor einschieben. Fazit: ohne schwache erste Halbzeit wäre durchaus ein Punkt oder mehr möglich oder sogar verdient gewesen. Al Bundy würde jetzt vermutlich sagen: „Wer ist schuld daran? Die Franzosen.“

 

Im Gegensatz zum ersten Spiel bestand das Kader von Kerzers-Müntschemier aus jungen und lauffreudigen Spielern, die allerdings punkto Kreativität eher im biederen Bereich anzusiedeln sind. Wir begannen nervös, die Niederlage im ersten Match hinterliess sichtlich Spuren. Dennoch konnten wir jeweils 1:0 und 2:1 in Führung gehen. Kurz vor der Pause kassierten wir den 2:2-Ausgleich nach einem Rebound aus dem Aussennetz. Trotz drückender Überlegenheit konnten wir aber auch nach der Pause nicht in Führung gehen, es wurden reihenweise hochkarätige Chancen versiebt und zum Teil hatte der Goalie noch ne Sternstunde. Und wie das jeder Sportler schon einmal erlebt hat, rächt sich eine solche Situation meistens. Innert kurzer Zeit lagen wir mit 3 Toren im Hintertreffen.

Der Bad Beat hatte uns also wieder einmal im Schwitzkasten. Dennoch gaben wir nicht auf und zogen das letzte Ass: unser in dieser Konstellation nicht eingespieltes 4 gegen 3. Und wieder trafen wir zweimal ins Schwarze, ein Unentschieden war in Sichtweite, nachdem noch etwa 5 Sekunden zu spielen waren und Neuhaus Dänu mustergültig auf Schaub Dino (1 Tor; 2 Assist) auflegte, der allerdings das Tor verfehlte. Unter dem Strich bleibt neben partiellen defensiven Schwächen vor allem die Torflaute zu bemängeln, die uns einen empfindlichen Rückschlag bescherte, zumal wir mit zehn Feldspielern und zwei Goalies angereist waren. Einzig Coach Sänä war mit der 1. Liga im Einsatz. Wer nicht mehr als 4 Tore schiesst, kann nicht als Sieger vom Platz gehen.

Bericht: Ujifalusi

 

 
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